März 2012

Monatsspruch März 2012

Der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.
Markus 10,45

Liebe Leserin, lieber Leser!

Der Monatsspruch ist die Antwort Jesu auf die Bitte zweier Jünger auf herausgehobene Positionen im Himmelreich. So wie diese Jünger denken viele: Erst einmal muss ich mich in die rechte Position bringen, dann wird man weitersehen. Entscheidend ist, welche Macht- und Einflussmöglichkeiten ich habe.

Jesus lehnt dies ab und weist darauf hin, dass das Entscheidende der Dienst am Nächsten ist. Sein Leben und Sterben versteht er als einen solchen Dienst. Eigentlich wissen wir, dass das Zusammenleben ohne Dienste füreinander nicht funktioniert, dennoch tun wir oft so, als wären sie nicht so wichtig. Das merkt man auch daran, dass Berufe die Dienste an Menschen ausüben, nicht gut bezahlt sind.

Jesus ruft dazu auf, nicht übereiander zu herrschen, sondern einander zu dienen. Gott will das Heil aller Menschen. Dazu ist auch unser Dienst erforderlich!

Herzlichst Ihr
Pfr. Dr. Peter Baumann