Mai 2011

Monatsspruch Mai 2011


Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.
Römer 15,13

Liebe Leserin, lieber Leser!

Paulus versteht die Hoffnung als eine Kraft, die aller Hoffnungslosigkeit entgegenwirkt. Sie beschert aber kein Leben ohne Leid und Schwäche, sondern sie verhilft zu der Kraft, die man braucht, um sich den Anforderungen des Lebens stellen zu können.

Solch starke Hoffnung kann ein Mensch nichts selbst in sich schaffen, sondern er kann sie nur als Geschenk erfahren. Daher lässt sich Hoffnung niemals festhalten, sondern sie ist immer wieder neu ein unverfügbares Geschenk. Die Hoffnung sucht und fragt stets nach Neuem.
Solange wir Hoffnung haben, leben wir. Eng mit der Hoffnung ist der Glaube verbunden. Ohne Hoffnung können wir das eigene Leben nur schwer bestehen. Wir brauchen diese Hoffnung aber ebenso, damit wir mit anderen Menschen ernsthaft und glaubwürdig umgehen können. Die stärkste Hoffnung, die in uns wohnt, lässt sich nicht einmal vom Tod entmutigen. Im Gegenteil: Sie blickt über diese Grenze hinweg. Diese Grenze überschritten hat vor uns Jesus Christus an Ostern. Er sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, der wird leben.

In dieser Hoffnung werden wir hingeführt zu der Liebe, die das Gesicht der Welt zum Guten verändern kann.

Herzlichst Ihr Pfr. Dr. Peter Baumann